Tipps für ein starkes Immunsystem

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Tipps für ein starkes Immunsystem.


Der menschliche Körper verfügt mit seiner körpereigenen Abwehr, dem Immunsystem, über komplexe Schutzmechanismen gegenüber Bakterien und Viren, die Krankheiten verursachen können. Auf Viren und Bakterien reagiert das Immunsystem mit mehreren Abwehrstrategien. Die Bildung von Abwehrstoffen, sogenannten Antikörpern, ist eine davon. Antikörper helfen bei der Vernichtung von Erregern und verhindern so eine unkontrollierte Ausbreitung im Körper.

Unsere Körperabwehr schützt uns gegen eine Unzahl von Krankheiten. Kaum beginnt der Herbst, kämpft unser Immunsystem mit all den Viren und Bakterien, die es auf unsere Gesundheit abgesehen haben. Während dieser Zeit kann es durchaus sinnvoll sein, dass eigene Immunsystem mit Hausmitteln zu stärken. So kräftigen Sie Ihr Immunsystem auf natürliche Weise.
Alternative Medizin bringt sanfte Hilfe. Naturheilmittel basieren auf jahrhundertealten Erfahrungen und sind meist schonender als chemische Arzneien.

Holunder hilft bei häufigen Infekten. Die herbsüße Holunderbeere ist eine hervorragende Medizin zur Vorbeugung und Heilung von leichten Erkältungen. Die Eiweißstoffe des Holunders fangen Krankheitserreger ab, bevor diese die Zellen des Körpers angreifen können. Die Vitamine A und C kräftigen die Abwehr. Am besten wirkt Holunder zur Vorbeugung von Infekten. Morgens und abends jeweils 100 ml hochwertigen Saft trinken. Am besten eine Bio- Sorte aus dem Reformhaus kaufen. Durch die in den Blüten enthaltenen Flavonoide in Kombination mit den ätherischen Ölen besitzt er eine stark immunaktivierende Wirkung.

Fieber senken kann man am besten mit Lindenblütentee. Der Tee regt den Stoffwechsel an und fördert das Schwitzen – was bei Fieber besonders wichtig ist!
Pflanzliche Präparate mit den Wirkstoffen des Wasserdost haben sich zur Stärkung des Immunsystems und bei ersten Anzeichen eines grippalen Infekts bewährt. Enthalten in „Contramutan“ von Klosterfrau. Frisch aufgebrühte Kräutertees entspannen und aktivieren die Abwehrkräfte mit Hilfe ihrer pflanzlichen Wirkstoffe, zum Beispiel bei Erkältungstee von Bad Heilbrunner.

Neben Tees ist die Kombination von Milch mit Honig ein heilendes Mittel gegen Husten. Schwarzer Ribiselsaft mit seinem hohen Anteil an Vitamin C hilft gegen Erkältungen.
Bei Husten wirkt ein Brustwickel aus zerdrückten und gekochten Erdäpfeln, eingewickelt in ein Tuch.
Um Fieber natürlich zu senken, sind Essig-Wickel (auch als Essigpatscherl bekannt) besonders gut geeignet.

Was frisches Obst kann, schafft keine Pille. Denn nur in echten Früchten sind die Wirkstoffe für unseren Körper optimal kombiniert. Pro Tag empfehlen Mediziner mindestens zwei Portionen Obst der Saison. Die Stars des Winters sind die Zitrusfrüchte, Sie sind prall gefüllt mit Vitamin C. Bereits zwei Früchte oder 200 ml Saft pro Tag helfen den Abwehrzellen im alltäglichen Kampf gegen fiese Keime.
Halten Sie sich während einer Erkrankung warm. Das fördert die Durchblutung und beschleunigt den Heilungsprozess.

Vorsicht: Verlassen Sie niemals verschwitzt das Haus! Besonders Kopf und Füße vor Kälte schützen. Nicht nur mit Kleidung, sondern auch mit heißen Getränken.
Überbrühen Sie Kamillenblüten in einem Topf und inhalieren Sie den aufsteigenden Dampf. Macht die Nase frei und mindert den Reizhusten.
Fußbäder wirken Wunder gegen Erkältungen – vor allem mit Ölen – Eukalyptus, Menthol, Weihrauch.

Hilfreiches bei Husten – Schwarzer Hustensaft:

1 schwarzen Rettich, 5 bis 10 Esslöffel Honig, je nach Größe des Rettichs Vom Rettich den „Deckel“ abschneiden und beiseite legen. Den Rettich aushöhlen und mit Honig auffüllen, Deckel darauf setzen und das Ganze etwa 1 1/2 Stunden stehen lassen. Schon ist der Saft fertig. Steht der Hustensaft länger als 6 bis 8 Stunden, gießen Sie die Flüssigkeit am besten in ein Gefäß um, denn sonst nimmt der Geschmack des Rettichs überhand und der Zaubertrunk schmeckt nicht mehr besonders gut. (Kühl stellen!)
Dosierung: Kleinkinder max. 1 Teelöffel, ältere Kinder und Erwachsene 2 bis 3 Teelöffel pro Gabe, bis zu 4mal täglich bei Bedarf. Der Hustensaft kann auch zum Süßen in lauwarmen Tee gegeben werden. (In heißem Tee würden zu viele Inhaltsstoffe zerstört werden).

Kneipp’sche Wechselbäder stärken das Immunsystem. Dazu einfach kalte und warme Wasserstrahlen abwechseln. Geht beim Duschen oder auch nur Hände unter den Wasserhahn halten.
Vitamin C unterstützt die Abwehr von Bakterien und Viren. Große Mengen sind enthalten in: Paprika, Brokkoli, Kiwi, Orangen, Äpfeln, Grapefruit und Zitronen.
Vitamin E schützt die Zellen vor dem Eindringen von Viren und Bakterien. Daher heißt es: Nüsse essen und zu pflanzlichen Ölen wie Olivenöl greifen!
Der Mineralstoff Zink macht uns im Winter fit. Fisch, Milchprodukte, Eier und Getreide dürfen im täglichen Speiseplan nicht fehlen.

Ausgewogene Ernährung ist noch immer die beste Vorbeugung gegen alle Arten von Erkrankungen.
Reduzieren Sie das Fett in Ihren Mahlzeiten, da dieses das Immunsystem belastet.
Zum beispiel ein Gerstenkorn ist der Hinweis darauf, dass Ihr Immunsystem zu schwach ist, um die Infektion abzuwehren.

Unter einem Gerstenkorn versteht man eine Infektion der Augen. Diese Infektion zeigt sich vor allem in den Drüsen an den Augenlidern, diese Drüsen sind dann entzündet. Da es sich um eine Infektion mit Staphylokokken handelt, ist sie ansteckend, das heißt, dass unbedingt auf Hygiene zu achten ist. Die folgenden Hausmittel können Sie gegen ein Gerstenkorn einsetzen.

Das Rezept: Mischen Sie folgende Zutaten, um ein Hausmittel gegen Gerstenkorn selbst herzustellen: 25g Butter, 25g Leinöl und ein Eiweiß. Diese Mixtur tragen Sie anschließend direkt auf das Gerstenkorn auf.

Ein weiteres Hausmittel, das Sie einsetzen können, ist der Augentrosttee. Stellen Sie einen Tee aus Augentrost selbst her: Geben Sie in einen halben Liter heißes Wasser zwei Teelöffel Augentrost und lassen Sie den Tee ca. 10 Minuten ziehen. Befeuchten Sie ein Tuch mit diesem Tee und legen Sie es anschließend für eine halbe Stunde auf das Augenlid.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/8758/


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